Kastell

Kastell Saalburg

Kastell (lat., Diminutiv von castrum, »kleines Fort«), bei den Römern die in längeren Befestigungslinien mit gewissen Zwischenräumen auf sanften Erhöhungen angelegten Schanzen, die als Stützpunkte der Verteidigung dienten. Später bildeten sie in den eroberten Provinzen an den Heerstraßen und Grenzen in Mauerwerk ausgeführte kleinere Befestigungen (rechteckige Ringmauer mit abgerundeten Ecken, mit und ohne Türme) mit stehender Besatzung. Sie finden sich besonders in den Grenzwällen in Britannien, am Limes zwischen Rhein und Donau, an der mittleren Donau in Pannonien, in Dalmatien, im südlichen Tunesien und am arabischen Limes in Ostpalästina.

Porta principalis sinistra am Kastell Saalburg

Porta principalis sinistra, das linke Haupttor am Kastell Saalburg. Treppenaufgänge beiderseits des Tores führen zur Brustwehr auf dem Wall.

Porta principalis dextra am Kastell Saalburg.

Porta principalis dextra, das rechte Haupttor am Kastell Saalburg.

Ringmauer am Kastell Saalburg

Ringmauer am Kastell Saalburg.

Römischer Verputz der Ringmauer am Kastell Saalburg

Weißer Verputz mit angedeuteten Quadern, deren Fugen eingeritzt und rot bemalt wurden.

Ringmauer und Porta decumana am Kastell Saalburg

Ringmauer und Porta decumana, das hintere Haupttor am Kastell Saalburg.

Quelle: Meyers Großes Konversations-Lexikon, 6. Auflage 1905–1909

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