Sturmgeschütz III

Das Konzept der Sturmartillerie beruht maßgeblich auf der von Erich von Manstein initiierten Doktrin, der Infanterie eine eigene, schwere, gepanzerte Unterstützungswaffe mitzugeben, die direkte Feuerunterstützung leisten, und dadurch die Durchbruchsfähigkeit der angreifenden Infanterie erhöhen sollte.
Bekannte Modelle
- Sd.Kfz. 142 – Sturmartillerie mit 7,5 cm StuK 37 L/24
- StuG. III Ausf. A, 1:76 Hinchliffe 20/188
- StuG. III Ausf. A, 1:76 Milicast BG063
- StuG. III Ausf. B, 1:76 MMS 941
- StuG. III Ausf. B, 1:76 Milicast BG064
- StuG. III Ausf. B, 1:300 Heroics & Ros G064A
- StuG. III Ausf. C/D, 1:76 Milicast BG037
- StuG. III Ausf. D, 1:76 Fujimi
- StuG. III Ausf. D, 1:76 Nitto
- StuG. III Ausf. D, 1:285 GHQ G17
- StuG. III Ausf. E, 1:35 Bronco CB35118
- StuG. III Ausf. E, 1:35 Dragon 6818
- StuG. III Ausf. E, 1:72 Attack 72816
- StuG. III Ausf. E, 1:72 Dragon 7562
- StuG. III Ausf. E, 1:72 Trumpeter 07258
- StuG. III Ausf. E, 1:72 UM 278
- StuG. III Ausf. E, 1:76 Milicast BG038
- StuG. III, Sd.Kfz. 142, 1:87 H0 ROCO 176
- Sd.Kfz. 142/1 – Sturmgeschütz mit 7,5 cm StuK 40 L/43
- StuG. III Ausf. F, 1:76 Hinchliffe 20/l88A
- StuG. III Ausf. F, 1:76 Milicast BG039
- StuG. III Ausf. F, 1:285 GHQ G23
- StuG. III Ausf. F, 1:300 Heroics & Ros G064B
- Sd.Kfz. 142/1 – Sturmgeschütz mit 7,5 cm StuK 40 L/48 (StuG. 40)
- StuG. III Ausf. F/8, 1:76 Milicast BG040
- StuG. III Ausf. F/8 mit Schürzen, 1:76 Milicast BG054
- StuG. III Ausf. G (früh) & Kfz. 1 (Kübelwagen), 1:76 Fujimi 76011
- StuG. III Ausf. G (früh), 1:76 Hinchliffe 20/18M
- StuG. III Ausf. G (mittlere Produktion), 1:76 Milicast BG043
- StuG. III Ausf. G (Okt. 1943), 1:87 H0 ROCO 177
- StuG. III Ausf. G (spät), 1:72 Armourfast 99018
- StuG. III Ausf. G (spät), 1:72 ESCI 8328
- Ardennenoffensive 1944, Umbausatz, 1:72 MR
- StuG. III Ausf. G (spät), 1:72 Revell 03132
- StuG. III Ausf. G (spät), 1:76 Airfix 01306
- StuG. III Ausf. G (spät), 1:76 Hinchliffe 20/188C
- StuG. III Ausf. G (spät), 1:76 Milicast BG044
- StuG. III Ausf. G (spät) mit Seitenschürzen, 1:76 Milicast BG065
- StuG. III Ausf. G mit Seitenschürzen, 1:285 GHQ G578
- StuG. III Ausf. G, 1:300 Heroics & Ros G064
- Sd.Kfz. 142/2 – Sturmhaubitze mit 10,5 cm StuH 42
- StuG. 42 Ausf. F/8 mit Schürzen, 1:76 Milicast BG055
- StuH. 42 Ausf. G, 1:72 Armourfast 99023
- StuH. 42 Ausf. G mit 10,5 cm le.FH 18, 1:72 ESCI 8328
- StuH. 42, 1:72 Revell 03132
- StuH. 42 Ausf. G, 1:76 Hinchliffe 20/188D
- StuH. 42 Ausf. G & Kfz. 1 (Kübelwagen), 1:76 Fujimi 76011
- StuH. 42 Ausf. G (mid.), verbesserte Schürzen, 1:76 Milicast BG056
- StuH. 42 Ausf. G (spät), 1:76 Milicast BG045
- StuH. 42 Ausf. G (spät) mit Schürzen, 1:76 Milicast BG066
- StuH. 42 Ausf. G (spät) mit Pendelschürzen, 1:76 Milicast BG062
- StuH. 42, 1:285 GHQ G84
Technische Daten
- Sturmgeschütz III
- Typ: Sturmartillerie
- Motor: Maybach HL 120 TRM, 12-cylinder, 197,4 kw
- Geschwindigkeit: 40 km/h auf Straßen, 20 km/h im Gelände
- Tankinhalt: 320 Liter
- Fahrbereich: 155 km auf Straßen, 95 km im Gelände
- Länge: 6850 mm (Sd.Kfz. 142/1)
- Breite: 2950 mm
- Höhe: 2160 mm
- Gewicht: 23.900 kg
- Bewaffnung: 7,5 cm StuK 37 L/24 (Sd.Kfz. 142), 7,5 cm StuK 40 L/43 (Sd.Kfz. 142/1), 7,5 cm StuK 40 L/48 (StuG 40), 10,5 cm StuH 42 (Sd.Kfz. 142/2), MG 34 mit 600 Schuss
- Besatzung: Geschützführer, Geschützfahrer, Richtkanonier, Ladekanonier
Das Sturmgeschütz sollte MG-Nester, Feldbefestigungen, und Bunker im direkten Richten bekämpfen, eine Aufgabe, die von der 7,5 cm L/24 Sturmkanone 37 „Stummel“ gut erfüllt werden konnte. Das Fahrzeug musste eine starke Frontpanzerung besitzen, aber es benötigte keinen drehbaren Turm, da der eingeschränkte Höhen- und Seitenrichtbereich eines kasemattierten Geschützes für diesen Zweck völlig ausreichte. Indem auf einen teuren Panzerturm verzichtet wurde, konnten Sturmgeschütze auf bereits vorhandenen Fahrgestellen des Pz.Kpfw. III billiger gebaut, und wirkungsvoller bewaffnet werden als zeitgenössische Panzer. Durch ihre geringe Höhe, waren Sturmgeschütze leichter zu tarnen, und schwieriger zu treffen Panzer mit Turm.
Von ihrer Aufgabe als Begleitwaffe der Infanterie befreit, sollte die Panzertruppe den operativen Schwerpunkt bilden, schnell sein, beweglich bleiben, und Durchbrüche nutzen, um den Gegner zu flankieren und aufzurollen, oder in die Tiefe des Raumes vorzustoßen.
Sturmgeschütze wurden zunächst der Sturmartillerie unterstellt, deren Soldaten eine feldgraue Uniform im Schnitt der Uniformen der Panzertruppe erhielten, allerdings mit der roten Waffenfarbe der Artillerie.
Die bemerkenswerten Erfolge der Sturmartillerie auf dem Schlachtfeld führten im weiteren Kriegsverlauf dazu, dass Sturmschütze zunehmend in die Panzerjägertruppe und Panzertruppe eingereiht wurden, um den großen Mangel an Jagdpanzern und Panzern auszugleichen. Auf diese Weise entwickelte sich das Sturmgeschütz III zum meistgebaute Vollkettenfahrzeug der Wehrmacht.