Preußischer Generalleutnant Georg Wilhelm von Driesen

Georg Wilhelm von Driesen, preußischer General, geb. 8. Juni 1700 zu Klein-Gilgehnen in Ostpreußen, gest. 2. Nov. 1758 in Dresden, studierte Theologie, wurde aber von Friedrich Wilhelm I. ins Kadettenkorps nach Berlin geschickt, trat 1718 als Kornett in ein Kürassierregiment und erwarb sich bei Chotusitz den Orden pour le mérite und den Rang eines Oberstleutnants. Im zweiten Schlesischen Krieg führte er mit Auszeichnung ein Regiment, ward 1752 Generalmajor, focht 1756 bei Lobositz und 1757 bei Prag und Breslau und ward Generalleutnant. Seine glänzendste Tat war der Kavallerieangriff bei Leuthen 5. Dez. 1757, der den Sieg sicherte. 1758 befehligte er die Reiterei beim Heer des Prinzen Heinrich. An Gicht erkrankt, starb er am 2. November 1758 während seiner Kur in Dresden. Nach ihm wurde 1889 das westfälische Kürassierregiment Nr. 4 benannt.

Bekannte Figuren

  • Generallieutenant Georg Wilhelm von Driesen (K7), 1:72 Winkler HOWI 0010

Quelle: Meyers Großes Konversations-Lexikon, 6. Auflage 1905–1909

Figuren des Siebenjährigen Krieges