Mischfarben

Mischfarben, im Gegensatz zu Monopigmentfarben, diejenigen Acryl-, Aquarell-, Deck-, Gouache-, Lasur- und Ölfarben, die aus mehreren Pigmenten bestehen, z. B. Magenta (PR 122 / PW 6), oder Titangelb (PY 53 / PY 155 / PW 6). Beim Mischen und Lasieren mit Mischfarben summiert sich die Zahl der involvierten Pigmente derart, dass ungewollte Wechselwirkungen praktisch unvermeidlich sind. Unklar ist, welchen Gewichtsanteil ein bestimmtes Pigment an der Mischung hat, und in welche Richtung die Mischfarbe tendieren wird, sobald sie mit einer anderen Farbe gemischt oder lasiert wird. Hierin liegt großes Potential für zeitraubende und teure Fehlschläge beim Malen.

Monopigmentfarbe

Der abgebildete Sowjetrussische Infanterist rechts im Bild hat eine Lasur der Mischfarbe Lukas Studio 311 »Umbra gebrannt« erhalten, die einen unerwarteten Rotstich zeigt. Wer lästige Überraschungen vermeiden möchte, mischt und lasiert besser mit Monopigmentfarben; oder derjenige führt akribisch Buch darüber, welche Mischfarbe wie mit einer anderen reagiert.

Farben für Figuren und Modellbau