Belosersk

Belosersk, Kreis der russischen Statthalterschaft Nowogorod; 51.850 Einwohner; teils flach, teils hügelig, nicht sehr fruchtbar, reich an Holz und Sumpfeisen (Raseneisenstein), das die Einwohner in besonderen Öfen schmelzen; hier die Seen And und Asatzkoje.

Das russische Infanterie-Regiment Belosersk diente 1812 in der 17. Infanterie-Division unter Generalmajor Sachar Dmitrijewitsch Olsufjew im II. Armeekorps unter Generalleutnant Karl Gustav von Baggehufwud (Baggovut) in der 1. Westarmee des Generals der Infanterie Michail Bogdanowitsch Fürst Barclay de Tolly.

Belosersk.

Belosersk, Kreisstadt, am südlichen Ufer des Beloje-Sees; zwei Kirchen und mehrere Kapellen; 2900 Einwohner, welche mit Lichtern, Goldarbeiten, Heiligenbildern und Teer handeln und Fischfang treiben.

Quelle: Pierer’s Universal-Lexikon 4. Auflage 1857–1865

Belosersk, Kreisstadt im russischen Gouvernement Nowgorod, unweit des Ausflusses der Scheksna aus dem Bjelo-Osero, durch eine Brücke mit einer auf der Bergseite liegenden Zitadelle verbunden, mit (1897) 6012 Einwohner, die Fischerei, Teerbrennerei, Lichtezieherei, Heiligenbildermalerei, Ziegelei und Handel mit Landesprodukten treiben. Belosersk wurde 862 gegründet und war von 1238–1389 Sitz eines selbständigen Fürstentums.

Quelle: Meyers Großes Konversations-Lexikon, 6. Auflage 1905–1909

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