Russischer Generalleutnant Karl, Herzog zu Mecklenburg
Karl August Christian, Herzog zu Mecklenburg-Schwerin, russischer Generalleutnant, geb. 2. Juli 1782 in Ludwigslust, gest. 22. Mai 1833, focht in russischen Diensten gegen Napoleon I., wurde 1805 Generalmajor. Karl nahm 1807 im Korps Bennigsen am Feldzug in Preußen teil, wo er im Treffen bei Heilsberg, 10. Juni 1807, schwer verwundet wurde.
Nach dem Tilsiter Frieden nach Russland zurückgekehrt, nahm Karl 1811 an der Endphase des Russisch-Türkischen Krieges teil. 1812 kommandierte er die 1. Brigade der 2. Grenadier-Division im VIII. Armeekorps des General Borosdin in der 2. Westarmee des Generals der Infanterie Fürst Pjotr Bagration und wurde in der Schlacht von Borodino, am 7. Sept. 1812, erneut verwundet. Am 31. Oktober 1812 zum Generallieutenant avanciert, focht Karl in den Schlachten bei Malojaroslawez, Wjasma, und Krasnoi, 1813 bei Großgörschen, Bautzen, Dresden, Kulm, in der Völkerschlacht bei Leipzig, 1814 bei Brienne, La Rothière, Bar-sur-Aube und Laon.
Nach der Einnahme von Paris und der bedingungslosen Abdankung Napoleons, quittierte Karl den Dienst und kehrte im Mai 1814 nach Ludwigslust zurück.