Jakobstadt

Jakobstadt.

Jakobstadt (lett. Jehkaba-Meests), Stadt im [ehem.] russischen Gouvernement Kurland, heute Jēkabpils in Lettland, an der Düna, östlich von Mitau, mit vier Kirchen, zwei Synagogen und (1897) 5843 Einwohnern, zur Hälfte Juden.

Im Nordischen Krieg wurde Jakobstadt 1700 von schwedischen und 1704 von russischen Truppen eingenommen. Der schwedische General Lewenhaupt siegte hier am 26. Juli 1704 in der Schlacht bei Jakobstadt über die verbündeten Russen und Polen (Polen-Litauen).

Quelle: Meyers Großes Konversations-Lexikon, 6. Auflage 1905–1909

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