Panzerkampfwagen V „Panther“ Ausführung G
Testbericht des 1:72 Modells von Hasegawa

Der Panzerkampfwagen V „Panther“ Ausführung G im Maßstab 1:72 von Hasegawa kann wahlweise mit der halbrunden Kanonenblende oder mit der im September 1944 eingeführten, späten Kanonenblende mit dem typischen Kinn am unteren Rand gebaut werden. Die sogenannte Kinnblende sollte das Risiko von Rikoschettschüssen gegen die Wannenoberseite minimieren, und diese bekannte Geschossfalle des Panthers möglichst beseitigen.
Inhalt
- Pz.Kpfw. V „Panther“ Ausf. G
- halbrunde Kanonenblende
- späte Kanonenblende
- Panzerkommandant (2)
- Nassschiebebilder
Bewertung
Exzellente Themenwahl, der Panther Ausf. G kann mit der halbrunden Kanonenblende oder der späten Kanonenblende, der sog. Kinnblende gebaut werden. Das Modell eignet sich für viele interessante Tarnanstriche.
Der „Panther“ Ausführung G von Hasegawa ist schnell gebaut, er besteht aus nur 66 Bauteilen. Das Fla-MG auf dem Turm fehlt leider, dafür ist der Bausatz mit schwarzen und roten Turmnummern für mindestens sechs verschiedene Fahrzeuge ausgestattet.
Turm und Wanne sind schön detailliert. Der Panther verfügt über einen Panzerscheinwerfer auf dem linken Kettenschutzblech, ein Notek Abstandsrücklicht und eine 20 t Zahnstangenwinde am Heck, zwei Abschleppseile, C-Haken, Bolzenschneider, Brechstange, Staurohr für den zerlegbaren Wischer, Axt, Vorschlaghammer, und Anlasskurbel.
Die Panzerketten aus Vinyl müssen mit einem heißen Schraubendreher oder Lötkolben vorsichtig verschweißt werden, was nicht ganz einfach ist. Funktioniert das Schmelzschweißen nicht, kann die Kette notfalls mit der Heftmaschine geklammert werden. Die hässliche Naht lässt sich gut hinter den Kettenschürzen des Panthers verstecken.
Der Panzerkampfwagen V „Panther“ Ausf. G von Hasegawa eignet sich sehr gut für Wargamer, die komplette Panzerzüge aufstellen möchten.