Die Westgoten

Die Westgoten, Dr. Joseph von Aschbach.

Dr. Joseph von Aschbach, geb. 29.04.1801 in Höchst am Main, gest. 25.04.1882 in Wien, war Sohn eines Kaufmanns und studierte in Heidelberg Philosophie und Geschichte. Er promovierte in Marburg. 1823 war er Lehrer für alte Sprachen am katholischen Gymnasium in Frankfurt am Main und erhielt schließlich durch seine Bekanntschaft mit dem Historiker Johann Friedrich Böhmer (1753–1828) eine Ordentliche Professur für Geschichte in Bonn, ab 1853 dann in Wien.

Die Goten und die mit ihnen verwandten ostgermanischen Völker siedelten nach der Zeitenwende südlich der Ostsee und finden sich im vierten Jahrhundert im Norden und Westen des Schwarzen Meeres. Hier haben sie (375) die volle Wucht des Hunneneinfalls zu tragen und werden, selbst vertrieben, zu Trägern der Völkerwanderung, die einen Teil von Ihnen (Ostgoten) bis nach Italien, einen weiteren (Westgoten) bis nach Spanien führt und zur Gründung der ersten germanischen Reiche auf römischen Boden führt. In ihrem Sog besetzen die Vandalen Nordafrika. Mit dem Sieg Ostroms über diese germanischen Völker und der Landnahme der Langobarden in Oberitalien (575) ist die Völkerwanderung beendet.

Inhalt

  • Titel: Die Westgoten
  • Epoche: Spätantike, 4. bis 6. Jahrhundert
  • Typ: Geschichte
  • Autor: Dr. Joseph von Aschbach
  • Format: 240 Seiten, gebundene Ausgabe
  • Sprache: Deutsch
  • Verlag: Akademische Verlagsgesellschaft, Essen
  • ISBN: 3-8885-1217-4
  • Publiziert: Frankfurt, 1827

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