Geroldseck

Geroldseck; in Gold ein roter Balken.

Geroldseck, mediatisierte Reichsgrafschaft im ehem. badischen Kreis Offenburg, Amtsbezirk Lahr (jetzt Ortenaukreis), war 140 qkm groß; auf der Burg Hohengeroldseck hausten seit dem 12. Jahrhundert die Herren von Hohengeroldseck, das mächtigste Adelsgeschlecht der Ortenau. Nach ihrem Aussterben (1634) wurden die heimgefallenen Lehen vom Kaiser den Grafen von Kronberg übertragen. 1705 fiel Geroldseck als österreichisches Lehen an die Freiherren von der Leyen, die 1711 Grafen, 1806 souveräne Fürsten des Rheinbundes, 1815 aber mediatisiert wurden und ihre Souveränitätsrechte an Österreich überließen, das sie 1819 an Baden abtrat (s. Leyen). Der abgebildete Wappenschild der Herren von Geroldseck zeigt in Gold einen roten Balken.

Bibliographie

  • »Diplomatische Geschichte des Hauses Geroldseck« (Frankf. u. Leipz. 1766)

Quelle: Meyers Großes Konversations-Lexikon, 6. Auflage 1905–1909

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