Sturmfackeln

Sturmfackeln, dienen teils bloß zur Erleuchtung, teils als Signale, und bestehen aus Enden von starken Tauen, oder anderem Strickwerk, welches man in Salpeterlauge siedet, und trocknen lässt. Dann werden sie mit einer Masse von fein gestoßenem Schwefel, grobem Pulver, und Brandwein gut eingerieben, zu vier gleich langen Enden zusammen gebunden, und die Zwischenräume mit einer Mischung von 1 Teil ungelöschtem Kalk, und 3 Teilen Schwefel ausgefüllt. Zuletzt überzieht man sie mit einer geschmolzenen Masse von 3 Teilen Wachs, 3 Teilen Pech, 1 Teil Schwefel, 1/2 Teil Kampfer und 1/2 Teil Terpentin, und erhält so eine Fackel, welche auch der stärkste Regen nicht auszulöschen vermag.

Quelle: Rumpf, H. F.: Allgemeine Real-Encyclopädie der gesammten Kriegskunst (Berl. 1827)

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