General Francisco Xavier Mina

Mina, Francisco Javier, Guerillaführer in Spanien und Mexiko, geb. 1789 in Idozin, gest. 11. Nov. 1817, Neffe des Francisco Espoz y Mina, studiert in Logroño Theologie, beginnt aber 1808 beim Ausbruch des Krieges mit Frankreich an der Spitze einer Schar von Gesinnungsgenossen gegen die Franzosen den kleinen Krieg und fügt denselben großen Schaden zu. 1810 gefangen, wird er auf Befehl Napoleons I. in Vincennes in Haft gehalten. 1814 in sein Vaterland zurückgekehrt, nimmt er an dem misslungenen Unternehmen gegen Pamplona teil und flieht nach England, von wo er sich im Mai 1816 nach Mexiko einschifft. Nachdem er in Nordamerika eine Menge Freiwilliger an sich gezogen, landet er im April 1817 unweit Tampico, tritt bei Sotto la Marina an die Spitze der Insurgenten, schlägt die Spanier bei Peotilos und bei San Felipe, wirft sich sodann in die Festung Sombuero und beginnt hierauf seine Streifzüge von neuem, bis er 27. Okt. im Pass von Benadito in die Hände der Royalisten fällt. Er wird in Mexiko kriegsrechtlich erschossen.

Bibliographie

  • Robinson: Geschichte der Expedition des Generals Xavier Mina (Hannov. 1824)

Quelle: Meyers Großes Konversations-Lexikon, 6. Auflage 1905–1909

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