Samaniden

Samaniden, iranische Dynastie, von Ismail dem Samaniden (es Samani) abstammend, der, geb. 847, arabischer Statthalter von Transoxanien war, 900 die Saffariden stürzte, 903 Chorasan und das westliche Persien eroberte und ein Reich gründete, das von der Ost- und Südküste des Kaspischen Meeres bis zum mittleren Indus sich erstreckte und in Ackerbau, Industrie, Handel, Künsten und Wissenschaft eine hohe Blüte erreichte.

Unter Ismails (gest. 907) Enkel Naßr (913-942) erlangte das Reich die höchste Macht, verfiel aber unter seinen Nachfolgern und wurde von den Ghaznawiden und den Ilchanen von Turkistan gestürzt. Der letzte Samanide, Muntassir, starb 1004 durch Mörderhand.

Quelle: Meyers Großes Konversations-Lexikon, 6. Auflage 1905–1909

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