Sächsisches Artillerie-Bataillon, 1756–1763

Sächsisches Artillerie-Bataillon, 1756

Die sächsische Artillerie war zuständig für die 4-pfündigen Bataillonsgeschütze der Infanterie, und die Festungs- und Feldgeschütze der Armee. Das Holz der Geschütze und Wagen der sächsischen Artillerie war zum Schutz vor der Witterung schwarz gestrichen, Radreifen dunkelgrau, und Beschläge kupfergelb. Das hier verwendete, rote Geschütz stammt offenbar aus Beständen der französischen Armee im Rheinland, ab 1758.

Die kursächsischen Batterien im befestigten Lager bei Pirna verfügten über 24pfündige Haubitzen M.1730 (4), 24pfündige Kanonen M.1730 (12), 12pfündige Kanonen M.1730 (27), und schwere 6pfünder M.1730 (4).

Die abgebildeten Artilleristen sind 15 mm Zinnfiguren der preußischen Artillerie von Essex Miniatures, als Sachsen bemalt. Das Geschütz feuert von einem 38 × 76 mm großen artillery stand, der im Spielssystem Volley & Bayonet zwölf Geschütze darstellt. Das sächsische Artillerie-Bataillon lag 1756 in Großenhain in Garnison, die Artillerie Hauskompanie und das sächsische Pionierkorps in Dresden.

Die Sächsische Armee im Siebenjährigen Krieg