7,5 cm L.48 Panzerabwehrkanone PaK 39

7,5 cm L.48 Panzerabwehrkanone PaK 39 montiert in einem Panzerjäger Hetzer

Die deutsche Panzerabwehrkanone 39 ähnelt einer 7,5 cm L.46 PaK 40 oder 5 cm L.60 PaK 38 ohne Mündungsbremse. Die Panzerdurchschlagsleistung der PaK 39 war etwas geringer als die der PaK 40, obwohl das Geschütz ein L.2 längeres Rohr besaß. Der Leistungsunterschied ist durch die Patronenhülse begründet. Wie die meisten Geschütze, verwendete die PaK 39 Patronenhülsen im Kaliber der 75 mm Granate, während die PaK 40 überkalibrige Hülsen verschoss, die eine größere und brisantere Treibladung enthielten. Die Panzerabwehrkanone 39 konnte billiger produziert werden, weil ein herkömmlicher Geschützverschluss den Anforderungen genügte. Italienische Breda 75/46 M.34 und rumänische 75 mm Resita Panzerabwehrkanonen entsprechen dem Design der PaK 39, da beide Axenmächte nicht über Werkzeugmaschinen zur Produktion des komplizierten Geschützverschlusses der Panzerabwehrkanone PaK 40 verfügten.

Bekannte Modelle

  • StuG III Ausf. F (Sd.Kfz. 142/1) mit 7,5 cm KwK 39
  • Jgd.Pz. 38 (t) Hetzer (Sd.Kfz. 138/2) mit 7,5 cm PaK 39
  • Jgd.Pz. IV L/48 (PaK 39, Sd.Kfz. 162) mit 7,5 cm PaK 39

Technische Daten

  • Kaliber: 75 mm
  • Rohrlänge: L.48
  • Feuerleistung: 12 Schuss pro Minute
  • Durchschlagsleistung auf 0–100 m:
    • Panzergranate 39 (A.P.) 144 mm
    • Panzergranate 40 (A.P.C.R.) 172 mm

Bibliographie

Historische Verwendung

  • Deutsche Wehrmacht, 1943 – Mai 1945

Die 7,5 cm PaK 39 wurde nur in Sturmgeschützen und Panzerjägern montiert, eine Version mit Radlafette gab es nicht.

Fragen und Antworten

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