Dragoner-Regiment Hessen-Darmstadt

Österreich, 1756–1763

Dragoner-Regiment Hessen-Darmstadt, Österreich 1756–1763

Oberst Alexius Graf D’Ollone stellte mit Capitulation vom 4. November 1733 auf eigene Kosten ein Dragoner-Regiment auf, dessen Stamm an Chargen und Mannschaften von anderen kaiserlichen Regimentern überlassen worden war. Das Regiment wurde von 1746 bis 1768 an den Landgrafen und bis 1773 an den Erbprinzen von Hessen-Darmstadt als Inhaber verliehen. Im Siebenjährigen Krieg diente es in den Schlachten bei Kolin, Breslau, Leuthen, Hochkirch, und Torgau.

Inhaber

  • FM Ludwig VIII. Landgraf von Hessen-Darmstadt, 1746–1768
  • G.d.C. Georg Wilhelm Prinz von Hessen-Darmstadt, 1768–1773

Kommandeur

  • Oberst Johann Freiherr Hochberg von Hennersdorf, 1752–1757
  • Oberst Joseph Carl Graf D’Ayasasa, 1757–1758
  • Oberst Friedrich Freiherr von Riedesel, 1758
  • Oberst Rudolph Freiherr von Pugnetti, 1758–1771

Uniform

  • Roter Rock mit 11 gelben Knöpfen rechts und links
  • Grüne Aufschläge mit drei Knöpfen
  • Grüne Schoßumschläge
  • Grüner Achseldragoner links
  • Grüne Schulterschnur rechts
  • Schwarze Halsbinde
  • Pailles Kamisol mit grünem Bortenbesatz, mit Haken geschlossen
  • Paille Hosen
  • Schwarze Gamaschen mit gelben Knöpfen für den Dienst zu Fuß
  • Weiße Stiefelmanschetten und hohe schwarze Reitstiefel für den Dienst zu Pferd
  • Schwarzer Dreispitz mit gelber Borte, und schwarzer Kokarde mit gelbem Knopf

Feldzugsgeschichte

Das Dragoner-Regiment Hessen-Darmstadt unterscheidet sich durch seinen roten Rock ohne Rabatten, und die paille Weste ohne Knöpfe auffällig von den übrigen österreichischen Dragoner-Regimentern.

Fragen und Antworten

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Österreichische Dragoner im Siebenjährigen Krieg