Sd.Kfz. 131
Panzerjäger Marder II
7,5 cm PaK 40/2 auf Gw. II

Kit-bash Umbau in 1:76

Panzerjäger Marder II

7,5 cm PaK 40/2 auf Geschützwagen II (Sd.Kfz. 131) Panzerjäger Marder II. Die Produktion des inzwischen veralteten Pz.Kpfw. II wurde 1942 weitgehend auf Selbstfahrlafetten umgestellt. Bald wurden 75% der Chassis als Panzerjäger fertiggestellt, ein einfacher Umbau, bei dem anstelle des Turmes eine 7,5 cm PaK 40 aufgesetzt wurde. Der Kampfraum war vorne und an den Seiten mit Panzerplatten geschützt, aber hinten und oben offen. Von Juni 1942 bis Juni 1943 wurden 576 Marder II gebaut, danach verwendete man die Chassis für Wespe 10.5 cm Selbstfahrlafetten der Panzerartillerie. In der Folgezeit wurden außerdem 75 der noch im Einsatz befindlichen Pz.Kpfw. II als Marder II umgebaut. Panzerjäger Marder II waren an allen Fronten im Einsatz. Das hier gezeigte Modell trägt den Tarnanstrich und die Abzeichen der 21. Panzerdivision in Nordafrika.

Die Bauteile

  • Aufbau des Marder II, 1:76 US CASTS
  • Laufwerk des Pz.Kpfw. II, 1:76 Matchbox 40081
  • Panzerabwehrkanone PaK 40/2, 1:76 Fujimi 76023
  • Ladung, Crusader Models und RAFM
  • Kleinteile, 1:76 Nitto Kagaku

Technische Daten

  • Typ: Selbstfahrlafette
  • Länge: 4.62 m, bzw. 6.36 m mit Rohr
  • Breite: 2.27 m
  • Höhe: 2.20 m
  • Gewicht: 10 800 kg
  • Geschwindigkeit: 40 km/h
  • Bewaffnung: 7,5 cm L.46 PaK 40/2
  • Besatzug: Kommandant, Richtschütze, Ladeschütze und Fahrer.

Bewertung

US CASTS liefert den Marder II als Resin Modell, der Autor entschied sich jedoch für eine Verbesserung des Modells mit Bauteilen aus Plastik. Dadurch konnte ein exakteres Modell erreicht werden. Fahrzeugteile aus Resin zeigen oft Lufteinschlüsse und sie sind zerbrechlicher als Plastikteile.

Räder und Laufwerk stammen aus dem Wespe Bausatz von Matchbox, eine weitere Variante des Pz.Kpfw. II, unter Verwendung einer zusätzlichen Stützrolle. Das Laufwerk des Pz.Kpfw. II von Matchbox ist noch besser geeignet, dort wird die gleiche Anzahl von Stützrollen verwendet wie beim Marder II.

Fujimi liefert die PaK 40 in Verbindung mit dem Pz.Kpfw. I und Pz.Jäg. I Bausatz. Dieser Plastikbausatz der PaK 40 hat gegenüber dem Resin Modell den Vorteil, dass das Rohr beweglich gelagert ist.

Verschiedene Zurüstteile wurden dem Pz.Kpfw. II Bausatz von Nitto Kagaku entnommen, der jetzt von Fujimi vertrieben wird.

Verstaute Ausrüstung, Planen und Kisten stammen von Crusader Models, solche Teile können aber auch selbst gebaut oder einem anderen Modell entnommen werden. Benzinkanister und Munitionskisten von RAFM, auch hier gibt es andere Quellen.

Das Modell könnte noch weiter detailliert werden, z. B. mit Antenne und Fla-MG am Aufbau, Abschleppkabel auf der Wanne und weitere Details im Innenraum.

Die Besatzung stammt von Matchbox.

Historische Verwendung

  • Wehrmacht, Mai 1942 – Mai 1945

Die Teile für diesen Kit-bash Umbau sind im Handel erhältlich und lassen sich sehr gut miteinander kombinieren. Wie die meisten Selbstfahrlafetten hatte auch der Marder II einen nach oben offenen Kampfraum, der im Modell individuell detailliert werden kann. Besatzungsmitglieder, persönliche Ausrüstung, offene, bzw. noch in Kisten verpackte Munition, Bezinkanister und ähnliche Dinge können im Innenraum dargestellt werden.

Patrick Storto

Fragen und Antworten

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