Gottfried von Hohenlohe
14. Hochmeister des Deutschen Ordens

Gottfried von Hohenlohe, geb. um 1265 als Sohn des Kraft von Hohenlohe-Weikersheim, tritt 14-jährig in den Deutschen Orden ein, wird 1290 Landkomturen von Franken, 1294 Deutschmeister, und nach der Vertreibung des Deutschen Ordens aus dem Heiligen Land, am 3. Mai 1297 in Venedig zum Hochmeister gewählt. Dem Ruf preußischer Ordensbrüder folgend, verlegt er seine Tätigkeit nach Preußen und wird bald in ärgerliche Händel mit den dortigen Bischöfen verwickelt. Innerhalb des Ordens entsteht in dieser Zeit ein Streit um die Wahl der Hauptstadt – ein Teil des Ordens will in Venedig bleiben, andere tendieren nach Preußen -, der Gottfried von Hohenlohe 1302 in Memel zur vorläufigen und 1303 in Elbing zur endgültigen Abdankung veranlasst. Er erhält die Deutschordensballei Franken und zieht sich nach Mergentheim zurück, widerruft später jedoch seine Abdankung und gerät in Konflikt mit seinem Nachfolger Siegfried von Feuchtwagen.

Bibliographie

  • Forstreuter, K.: Das Hauptstadtproblem des Deutschen Ordens
  • Schreiber, O.: Die Personal- und Amtsdaten der Hochmeister des Deutschen Ordens
  • Tumler, M: Der Deutsche Orden (1955)
  • Weller, L. K.: Hohenlohische UB I, 1899

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Haus Hohenlohe