Eresburg

Eresburg (Heresburg), die alte Grenzfeste der Sachsen gegen die Einfälle der Franken im sächsischen Hessengau, auf einer Berghöhe an der oberen Diemel. Karl d. Gr. eroberte und zerstörte die Eresburg und die in der Nähe gelegene Irmensäule 772, stellte 775 die Feste wieder her, und Pabst Leo III. weihte 799 hier die Kirche des heil. Petrus, in der 938 Thankmar, König Ottos I. aufrührerischer Bruder, erschlagen wurde. An ihrer Stelle liegt jetzt Marsberg (Stadtberge) im preußischen Regierungsbezirk Arnsberg.

Bibliographie

  • Fischer: Die Eresburg (Paderb. 1889)

Quelle: Meyers Großes Konversations-Lexikon, 6. Auflage 1905–1909

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