Arkebusierreiter

Arkebusierreiter

Arkebusierreiter (engl. harquebusiers, span. herguletiers), mit Arkebusen bewaffnete Reiter des 16. Jahrhunderts, die den Feuerkampf vom Pferd aus praktizierten (s. Karakolieren).

Mitte des 16. Jahrhunderts wurde die Arkebuse vom Herzog von Alba in den Niederlanden, ebenso bei den Argoulets als Reiterwaffe von 1 bis 1,3 m Länge, die Kugeln von 29 g schoss, eingeführt. Sie hatte zuvor ein Radschloss erhalten und eine Stange mit Ring, in den ein Federhaken (Karabinerhaken) des Bandeliers eingehakt wurde.

Quelle: Meyers Großes Konversations-Lexikon, 6. Auflage 1905–1909

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